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Mein Geburtsbericht

In meinem letzten Blog Artikel schrieb ich bereits über die Vorbereitung auf meinen geplanten Kaiserschnitt mit all seinen Abläufen, Risiken und Aufklärungsgesprächen. Alles war geplant, mit Datum festgelegt und sollte genau so ablaufen. Bei diesem schön zurecht gelegten Plan wollte die Placenta nicht mitmachen! Nicht nur, dass Sie sich einfach fies über den kompletten Muttermund gelegt hatte, nein, sie hatte es auf einmal sehr eilig und presste sich immer weiter Richtung Geburtskanal.

Wenn Pläne scheitern

Ich hatte am Mittwoch, 18.12.2019 mein Aufklärungsgespräch in der Geburtsklinik und sollte am 26.12.2019, einen Tag vor dem geplanten Kaiserschnitt, nochmal zur Blutabnahme erscheinen. Am 19.12.2019 war ich abends noch mit ein paar Mädels aus meinem Geburtsvorbereitungskurs Pizza essen und wir haben über unsere bevorstehenden Geburten gesprochen. Ich erzählte den Mädels von meiner Erfahrung mit dem Krankenhaus und das ich nun endlich im Reinen mit dem bevorstehenden Kaiserschnitt sei. Als ich zwei Wochen zuvor die Diagnose Placenta Praevia erhalten habe und klar war, dass eine Spontangeburt für mich ausgeschlossen ist, war ich sehr traurig. Im Geburtsvorbereitungskurs habe ich meine Enttäuschung rausgelassen und fühlte mich von den Mädels und der Hebamme Vroni sehr verstanden. Jede der Frauen hat sich auf die Spontangeburt und das Erlebnis mit dem Partner gefreut. Daher konnten alle meine erste Reaktion, nämlich Trauer und Enttäuschung, nachvollziehen und trösteten mich herzlich. Es war ein super schöner Abend und sollte der letzte ohne Baby Assmann sein. Als ich nach Hause lief, spürte ich wieder extreme Senkwehen und den unheimlichen Druck nach unten. Zu Hause angekommen legte ich mich daher direkt ins Bett. Die Nacht war ruhig.

Noch schnell was Schönes von der Bucket List erledigen

Für den nächsten Morgen hatte ich mich mit Lisi verabredet. Sie hat mich zum Thema „Placenta Praevia“ für Ihren Podcast interviewt. Da Lisi in Berlin wohnt, nahmen wir den Podcast via Skype auf. Ich machte mich im Bad fertig, kochte mir Tee und setze mich an den Laptop. Kurz bevor es losging, verabschiedete ich mich von Chris, der auf den Weg zur Arbeit war. Das Interview hat großen Spaß gemacht. Wir haben viel gelacht, Schwangerschafts-Erfahrungen ausgetauscht und über meinen bevorstehenden Kaiserschnitt gesprochen. Nach dem Interview wollte ich mir Frühstück machen. Doch bevor ich zum Essen kam, spürte ich plötzlich ein ziemlich fieses Ziehen im Unterleib. Es wurde immer stärker.

Angst vor dem was kommt

Ich ging zur Toilette und sah genau das, wovor meine Ärzte mich warnten und sagten, solle ich sofort kommen! Blut, nicht gerade wenig. Vollkommen im Schock lief ich von Zimmer zu Zimmer, erinnerte mich dann aber daran, dass ich mich hinlegen musste. Ich rief im Kreissaal an. Dort sagte man mir, ich solle sofort in die Klinik kommen. Nicht selbst fahren, kein Taxi nehmen, sondern den Krankenwagen rufen. Ich verfiel in Panik und rief direkt Chris an. Ich erzählte ihm unter Tränen die Situation und bat ihn, den Krankenwagen für mich zu rufen. Wir machten aus, dass wir uns im Krankenhaus treffen. Nach ca. 10 Minuten kam der Krankenwagen. Diese 10 Minuten waren die Hölle. Ich war mehr als aufgeregt, konnte nicht mehr denken, war vollkommen panisch und voller Angst.

Happy Birthday

Im Krankenhaus angekommen, wurde ich erstmal ans CTG gesetzt. Doch nachdem ich weiter Blut verlor, musste ich direkt weiter in den Kreissaal. Eine Ärztin schob ein Ultraschallgerät in den Raum und untersuchte mich. Nach unendlich langen Sekunden sagte Sie: „Heute ist Geburtstag!“.

Chris und ich waren vollkommen schockiert, ich war überfordert, übermannt und ängstlich. Es ging so schnell, ich saß doch gerade noch am Laptop und sprach über meinen geplanten Kaiserschnitt und freute mich auf das letzte Pärchen-Wochenende mit Chris.

Plötzlich nur noch Zuschauer

Es war vollkommen surreal! Die Untersuchungen und die Vorbereitungen auf die OP liefen komplett an mir vorbei. Ich wechselte in die Vogelperspektive und konnte so schnell nicht denken und spüren, was da gerade passierte. Ich nahm vieles oberflächlich wahr, aber nichts davon kam bei mir an. Ich sah wieder und wieder zu Chris, musste lächeln, gleichzeitig weinen und fragte ständig: „Echt jetzt?“, „Passiert das gerade?“.

Die Ärztin meinte, dass der nächste freie OP Slot meiner wäre. Diese Frau sagte ständig Sätze, die mich tief trafen und mir mitteilten, es ist Ernst, es geht los. So auch der nächste Satz, ca. fünf Minuten später: „Es geht los, wir haben einen freien Slot!“. Das konnte doch nicht sein – wie konnte das auf einmal so schnell gehen? Ruckzuck standen wieder zwei neue Menschen im Raum, ich wurde ausgezogen, ein OP-Hemd wurde mir übergeworfen und ich bekam einen Zugang gelegt. Da ich vollkommen panisch wurde und schier Hyperventilierte, immerhin hatte ich noch nichts gegessen, es war mittlerweile 12 Uhr, legten Sie mir noch eine Infusion.

Die Narkose

Im OP angekommen traf ich direkt auf den Anästhesisten. Dieser erklärte mir nochmal kurz sein Vorgehen und eine Hebamme führte mich gleichzeitig auf eine Liege. So schnell konnte ich nicht schauen, da spritze er mir bereits die Narkose in den Rücken. Zuerst eine kleine Spritze, die den Bereich betäubt, dann eine weitere, große Nadel, die für die Betäubung der Brust, Bauch und Beinpartie verantwortlich ist. Ich fühlte keinen Schmerz.

Das Problem war eher, dass ich mich nicht beruhigen konnte. Ich weinte und war vollkommen neben mir. Ich konnte einfach nicht so schnell mit meinen Emotionen mitkommen. Ich war wie in Trance, da passierten Dinge mit mir, die ich zwar bemerkte, auf einer Ebene verstand aber dennoch nicht begriff. Ich konnte einfach nicht runterkommen und ruhig werden. Die Ärzte mussten mir weitere Zugänge legen, was äußerst schwierig war, da ich mich nicht unter Kontrolle hatte und mein Körper wie verrückt zuckte.

Es geht los

„Wo ist mein Mann?“,fragte ich, als die Ärztin mir mitteilte, es würde nun losgehen. „Wir müssen warten, bis er da ist“, sagte ich. Ich wurde wieder panischer. Es war ein völliges Chaos in diesem Raum. Dann kam endlich Chris und ich wurde etwas ruhiger. Festgeschnallt wie an einem Kreuz lag ich da, Chris saß an meiner linken Kopfseite und hielt mir die festgeschnürte Hand.

Dieser Druck und das Zerren

Die Ärzte legten los. Alles was ich dann noch spürte war ein merkwürdiger Druck, ein Ziehen und Zerren. Es fühlt sich abgefahren an. Ich schaukelte mit meinem Unterkörper nach rechts und links und konnte nicht greifen, dass ich bei diesem enormen Druck keinen Schmerz spürte. Keine fünf Minuten später machte es Patsch. Ich fragte: „Was war das?“ Der Arzt sagte: „Das war Ihr Sohn, er ist da.“

Eine Hebamme nahm den kleinen Assmann und lief rechts an mir vorbei, blieb für Sekunden stehen. Da war er. Da sah ich meinen Sohn. Zum ersten Mal sah ich sein Gesicht. Ich war überwältigt.

Zack, der Moment war vorbei

Ich konnte mein Kind für maximal 3 Sekunden sehen. Dann war dieser einzigartige Moment vorüber und ich sollte Ihn bis zum Abend nicht mehr sehen, geschweige denn halten – das wusste ich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht.

Wundversorgung und Aufwachraum

Die Ärzte kümmerten sich nun um mich, die Ausschabung der Placenta und das Zunähen der Wunde. Mein Kreislauf fiel zusammen, wir wurde schlecht und ich bekam wieder irgendetwas gespritzt. Dann war der Kaiserschnitt vorbei und ich kam in einen Aufwachraum. Chris durfte kurz zu unserem Baby und konnte ein paar Bilder machen. Dann war er wieder bei mir.

Ich konnte kaum denken, nicht sprechen und war vollkommen verwirrt. Das einzige was ich spürte war enorme Kälte. Ich konnte nicht mehr aufhören zu zittern und mit den Zähen zu klappern. Ich bekam eine aufblasbare Wärmedecke, Wärmebeutel, weitere Infusionen und stilles Wasser. Es wurde nicht besser. Nach ca. einer Stunde entschied ein Arzt mich auf eine Überwachungsstation zu verlegen. Dort wurde es endlich besser. Ich spürte die Wärme zurück in meinen Körper kriechen. Ich konnte aufhören zu zittern und verstand nach und nach die Ereignisse.

Was ist mit meinem Baby?

Im Aufklärungsgespräch zum geplanten Kaiserschnitt sagte man mir immer wieder, dass mein Baby nach einem kurzen Check zu mir darf. Dass wir als kleine Familie, auch im OP, kurz Zeit bekämen unser Baby zu sehen und zu kuscheln. Dem war nicht so. Ich sah mein Baby Assmann für 3 Sekunden auf dem Arm der Hebamme an mir vorbei huschen. Das wars. Kein Kontakt, kein Kuscheln.

Die Ärzte hielten uns so gut es ging auf dem Laufenden, dennoch konnte keiner eine aussagekräftige Information geben. Chris durfte nochmal zu unserem Sohn und zeigte mir anschließend ein paar Bilder. Das fühlte sich so verrückt an. Ich habe einen Sohn bekommen. Aber wo war er? Was war mit ihm und warum durfte er nicht zu uns? Warum kam er nach dem kurzen Check nicht zu mir, so wie uns immer mitgeteilt wurde?

Intensivstation

Mein Mini Assmann musste auf die Intensivstation. Nachdem der kleine Mann sehr gräulich aussah, bestand die Gefahr, dass er eine Infektion hatte. Die Ärzte entschieden noch im OP, dass er eine Antibiotika Kur bekommt. Außerdem brauchte er Unterstützung beim Atmen. Mehr Informationen hatten Sie nicht für uns.

„Was passiert nun? Wie geht es weiter? Wann darf ich zu meinem Baby?“. Ich hatte so viele Fragen, doch hörte immer nur die gleichen Antworten. Man sagte mir, dass es noch keine genaue Aussage gibt, man müsse den Kleinen beobachten und abwarten. Die Werte würden nicht passen und solange könne er nicht von der Intensivstation runter. Da ich körperlich noch nicht fit war, durfte ich auch nicht zu ihm. Es war die Hölle.

Ich musste warten, bis mein Gefühl in die Beine zurückkehrt und ich aufstehen konnte. Um 19 Uhr abends war es endlich soweit, ich konnte stehen. Dann kam eine nette Schwester und brachte mir und Chris einen Rollstuhl. Mit diesem fuhr Chris mich dann auf die Intensivstation. Endlich konnte ich zu meinem Baby – ich war so nervös.

Gefühlschaos pur

Unendliche Liebe, pures Glück und fruchtbare Angst vermischten sich beim Anblick auf meinen Mini Assmann. Ihn zu sehen mit so vielen Kabeln am Körper, der Sonde und den Zugängen war einfach furchtbar. Ich konnte ihn zwar anfassen aber nicht halten. Er war so weich, so zart und so klein. Ich war überwältigt. Da war er nun. Genau acht Monate hatte ich den Winzling unter meinem Herzen gespürt. Meine Gefühle spielten vollkommen verrückt und ich schaffte es nicht, alles zu sortieren. Nach zehn Minuten war der Moment vorbei und ich musste wieder auf mein Zimmer. Nicht nur emotional, sondern körperlich war ich am Ende. Ich hatte keine Kraft mehr in meinen Knochen, ich hatte keine Träne mehr zu weinen, ich konnte nur noch ruhen.

Glücklicherweise hatte ich in dieser Nacht ein Einzelzimmer. Ich musste erstmal zu Kräften kommen und stand vollkommen neben mir. Wenn ich eine frischgebackene Mama mit ihrem Neugeborenen als Zimmernachbarn gehabt hätte, hätte ich das Ganze emotional nicht gepackt. So hatte ich ausreichend Ruhe und die Chance mich zu sortieren.

Geburt vs. OP

Ein geplanter Kaiserschnitt ist eine großartige Sache. Sich auf den großen Tag vorzubereiten und alles nochmal bewusst zu erleben, kann sehr schön sein. Außerdem gibt es nun mal Situationen, in denen eine Mama keine Wahl hat und ein Kaiserschnitt die einzige Möglichkeit ist, das Baby gesund zur Welt zu bringen. Jede Frau hat Ihre Geschichte, jede Frau hat Ihre Meinung und Ihre Emotion mit der eigenen Geburt. Diese ist so individuell und sollte niemals bewertet werden.

Ich hatte mit meiner Diagnose und der ausgeschlossenen Spontangeburt wirklich zu kämpfen. Ich wünschte mir so sehr, die Erfahrung machen zu können. Aber es sollte anders kommen. Ich nahm meine Situation an und schaffte es, mir den geplanten Kaiserschnitt schön zu gestalten. Durch die Bucket List (Blog Artikel vom 15.12.2019), freuten Chris und ich uns ganz bewusst auf die Zeit vor der Geburt von Baby Assmann.

Doch es kam alles anders! Es war nichts wie geplant, es war leider kein schönes Erlebnis. Baby Assmann nicht halten, nicht kuscheln zu können. Sich nicht riechen, fühlen, anschauen und als Familie Zeit haben zu können, war schlichtweg furchtbar. Rational weiß ich, dass die Ärzte alles genauso machten, wie es für unser Baby und mich richtig war. Aber emotional war es kalt. Es ging mir tief ins Mark und erschütterte mich. Es war eine Operation, die mir mein Baby schenkte, aber es war auch eine Operation mit dem Ergebnis, dass mein Baby nicht bei mir sein konnte.

Ich hatte das Gefühl, keine Geburt erlebt zu haben, sondern eine Operation mit herausfordernden Konsequenzen für mein Baby und mich.

Wo sind die Muttergefühle?

Ab wann fühlst du dich als Mama? Bereits mit dem positiven Schwangerschaftstest? Während der Schwangerschaft oder erst nach der Geburt? Nach einem Kaiserschnitt, wenn dein Baby auf deine Brust kommt und ihr euch endlich seht? Diese Frage wird jede Frau unterschiedlich für sich beantworten müssen.

Ich wusste ich bin nun Mama, aber vorrangig fühlte ich nur den Schmerz einer Operation. Ich lag allein auf meinem Zimmer. Ich durfte mein Kind nicht bei mir haben. Ich durfte mich nicht um ihn und seine Bedürfnisse kümmern. Wie sollte ich also diese enorme Bindung spüren, wenn ich nur Kälte durch meinen Blutverlust der Operation spürte?

Abschließend

Heute, drei Wochen nach der Operation und der Geburt von Finn, bin ich eine sehr glückliche und stolze Mama. Meine Schwangerschaft war lang ersehnt und voller glücklicher Momente. Mein Bauch wuchs langsam, doch als er endlich da war, feierte ich mein neues Körpergefühl sehr. Ich freute mich auf die bevorstehende Geburt und das Erlebnis mit Chris, gemeinsam unseren Sohn zur Welt zu bringen. Auch die neue Situation des geplanten Kaiserschnittes nahm ich nach erster Trauer an und gestaltete mir die Zeit bis dahin mit schönen Ereignissen. Auch als am 20.12.2019 alles nochmals durchgewirbelt wurde, versuchten Chris und ich die Situation mit Humor zu nehmen. Doch die Operation, mein enormer Blutverlust und die dadurch entstandenen Einschränkungen, die Intensivstation, die vielen Kabel, Geräte und Zugänge an Finn, die fehlende körperliche Nähe, die unvollständigen Informationen, die emotionale Belastung durch die zu schnell passierten Ereignisse….ließen mich einbrechen.

Ich habe die ersten Tage in Finns Leben verarbeitet. Ich kann mit Stolz sagen: „Ich bin Mama eines Kämpfers. Mein Sohn ist der Wahnsinn und zeigt mir täglich wie groß mein Herz ist.“ Willkommen auf der Welt Finn – Du bist das größte Geschenk für Deinen Papa und mich.

Ende

Wenn Du es geschafft und bis zum Ende durchgehalten hast, möchte ich mich herzlich für Deine Aufmerksamkeit bedanken. Dieser Artikel ist äußerst persönlich. Mir ist klar, dass nicht jede/r meine Haltung und Emotionalität verstehen kann. Ist auch weder mein Ziel noch mein Bestreben. Diesen Artikel habe ich geschrieben, um zu verarbeiten. Das wäre hiermit geschehen.

Liebste Grüße, Deine Ilka

Ein Kommentar

  • Julia

    Liebe Ilka,

    ich kann deine Geschichte soooo nachfühlen und danke dir für deine Offenheit.
    Als meine Zwillinge 2013 als Frühchen durch einen Kaiserschnitt (nach Blasensprung) zur Welt kamen, hatte ich auch alles andere als eine schöne Geburt. Durch eine beim Kaiserschnitt entdeckte Placenta Accreta und den starken Blutverlust dadurch, lag ich selbst 3 Tage auf Intensivstation.
    Ich konnte meine Mäuse nur ganz kurz übers OP-Tuch sehen, bevor sie dann selbst versorgt und auf die Frühchen-Intensivstation gebracht wurden. Sie kamen Mittwoch Abend zur Welt und ich konnte sie erst Samstags das erste Mal sehen (und das nur mit aller Kraft und im Rollstuhl).
    Mein Mann pendelte täglich zwischen ihnen und mir und ich hatte nur Fotos….wurde aber währenddessen von den Schwestern an die Milchpumpe gehängt und aufgefordert auch schön Muttermilch zu produzieren, und dass obwohl ich mich noch null als Mutter fühlte.

    Die Zeit war einfach nur grausam für mich, da ich mich fühlte als hätte man mir die Kinder aus dem Bauch geschnitten und danach war quasi Funkstille. Ich hatte den Kontakt zu ihnen für eine gefühlte Ewigkeit verloren und es hat lange gedauert bis ich wirklich in der Rolle der Mama ankam und auf die emotionalen Narben verheilt waren.

    Leider wird ob tabuisiert, dass es nicht immer schön ist ein Kind zur Welt zu bringen und die Geburt auch zum Trauma werden kann.
    Daher DANKE, dass du einfach schreibst wie es ist und nicht, wie es sein soll.

    Ich wünsche Euch 3 alles Liebe!

    GLG,

    Julia (ehem. Praktikumskollegin bei Radio Ton)

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